Neuausgabe: "Helldog"
In den letzten drei Jahren ist es für mich ungeplant zur Tradition geworden, im März eine Neuausgabe zu präsentieren. Waren 2023 mit Esmeralda ´ s mystische Geschichten und 2024 mit den Tödliche Krähen - Kurzromanen jeweils zwei Bücher neu erschienen, ist dieses Jahr wieder ein einzelnes Werk an der Reihe: Helldog. Erfahre in diesem ausführlichen Beitrag alles über die inhaltlichen und optischen Änderungen!

Spoilerwarnung: Weil ich in diesem Beitrag näher auf die Handlung von Helldog eingehe, solltest Du nicht weiterlesen, wenn Du das Buch noch nicht kennst.
Schon während der Arbeiten an den Tödliche Krähen - Neuausgaben wollte ich mir eine weitere Tierhorrorgeschichte vornehmen. Eine, die zwei Jahre zuvor erschienen war und nicht von mordenden Vögeln, sondern einem diabolischen Hund handelt. Die Rede ist natürlich von Helldog, meiner dritten lose veröffentlichten Kurzgeschichte und mein insgesamt zehntes Buch. Bereits bei einigen kleineren Aktualisierungen der letzten Jahre hatte ich gemerkt, dass dieser Titel ebenfalls eine Überarbeitung benötigte, mich bisher aber vor der Aufgabe gedrückt, weil ich ahnte, dass keine kleinen Änderungen, sondern größere nötig waren. Immerhin war mein am 02. August 2016 erstmals erschienenes Buch im Sommer 2015 entstanden, wo ich noch nicht so viel Erfahrung als Autor besessen hatte, um manche Szenen besser beschreiben zu können.
Als ich mich nun schließlich zu der Aufgabe überreden konnte, merkte ich schon in der Einleitung, dass die Korrekturen einige Zeit in Anspruch nehmen würden, ich der Geschichte aber eine Überarbeitung schuldig war. Im Zuge dessen schrieb ich auch einen neuen Klappentext. Insgesamt entstanden 19 Versionen, in denen ich mal mehr und mal weniger auf den Höllenhund und die Handlung einging. Schließlich entschied ich mich für eine Version, die das richtige Maß an Andeutungen enthält und Interesse bei potentiellen Lesenden weckt. Die Grundinformationen des alten Klappentextes behielt ich bei, fügte aber einige neue Ansätze hinzu und strich auch einen der vorher zweimal erwähnten "angehenden" Autoren. Dies ist der zukünftige Klappentext:
In der beschaulichen Kleinstadt Cortaville geht Böses vor sich. Tief im Wald entsteht ein Erdloch, dem eine mörderische Bestie entsteigt. Davon ahnen jedoch weder die Einwohner etwas, noch Lucas und Kevin. Das Paar ist gerade erst dorthin gezogen, um sowohl beruflich, als auch privat einen Neuanfang zu wagen. Nach seiner Kündigung steckt Lucas mitten in der Veröffentlichung seines ersten eigenen Buches. Sein Partner ist derweil in einem Internetcafé untergekommen, verschwindet allerdings kurz nach seinem Jobantritt vermeintlich spurlos. Besorgt bittet der angehende Autor den Sheriff des neuen Wohnortes um Hilfe, stößt bei dem Gesetzeshüter aber auf taube Ohren. Doch was beide nicht ahnen, ist, dass abseits ihres Augenmerks ein Höllenhund sein Unwesen treibt. Bald wird jeder Mensch in der Kleinstadt um sein Leben fürchten – denn das Grauen schleicht sich bereits leise und auf vier Pfoten an...
Änderungen in Helldog
Zuallererst führte ich das Vorwort etwas weiter aus. Danach erweiterte ich den Anfang der Einleitung und nannte dieses Kapitel in Prolog um, um die Struktur meiner Bücher zu vereinheitlichen. Dann entschied ich mich dazu, die im Wald befindliche Höllengrube, die ursprünglich bereits geöffnet war, erst jetzt zu öffnen. Kurz nachdem daraus der titelgebende Hund entsteigt und den Wald Richtung belebter Straßen verlässt, begegnet er einem Artgenossen, dessen Rasse ich bisher nicht nannte. Dies hole ich im Rahmen der Überarbeitung nach und erwähne nun, dass es sich dabei um einen gelben Labrador Retriever handelt. Das Fell des Höllenhundes selbst beschreibe ich nicht mehr nur als weiß, sondern weißbraun gefleckt, womit es nicht nur meiner damaligen Vorstellung, sondern auch der Darstellung auf meinem Cover entspricht. Am Anfang des ersten Kapitels wurde aus einem kleinen Spaziergang von Lucas und Kevin eine Joggingrunde, womit ich sie in der neuen Version aktiver zeichne und wobei ich auf ihre Kleidung eingehe. Um eine einheitliche Zeitspanne anzugeben, erwähne ich jetzt, dass sie nach vier Wochen zusammengezogen sind; vorher war nämlich nur die Rede von "schnell". Zudem ließ ich Kevin und Lucas nicht mehr seit zwei, sondern drei Jahren zusammen sein. In diesem längeren Zeitrahmen konnten sich größere Gefühle - aber auch Probleme - ansammeln.
Aus ihrer Wohnung machte ich ein Haus. Diese Änderung fand ich einfach passend und um dieses finanzieren zu können, ließ ich es sie bei ihrer knappen finanziellen Situation nicht kaufen, sondern Lucas von seinem Ersparten anmieten. Darin nach der sportlichen Betätigung angekommen, hing der Flachbildfernseher bisher zwar an der Wand, doch der dazugehörige Satellitenreceiver stand "daneben". Im Zuge der Überarbeitung merzte ich den Logikfehler aus und stellte den Fernseher auf ein Sideboard, was auch einen besseren Anschluss des Receivers ermöglicht. Als Kevin seinem Partner erklärt, dass er ab und an nicht funktioniert und er nicht daran herumspielen soll, erinnerte er sich an einen sechs Monate zurückliegenden Vorfall, nachdem Lucas seine Stelle verloren hat. Weil mir dieser Zeitraum wegen ihres Haushaltens mit den Ersparnissen zu lange vorkam, habe ich ihn auf vier Monate reduziert. Zudem war die Korrektur einiger weniger falscher Zeitformen nötig.
Am Anfang des zweiten Kapitels erwähne ich einen Schreibtisch aus Mahagoni, der in Lucas´ Arbeitszimmer steht. Bisher hatte er sich diesen von seinem ehemaligen Gehalt nicht leisten können, doch weil ich aus ihrer Wohnung ein Haus gemacht hatte und sie dementsprechend finanziell etwas besser aufgestellt waren, änderte ich die Passage um und ließ ihn den Schreibtisch von seinem ersten Lohn als Onlineredakteur kaufen. Danach nannte Kevin seinen Partner Hase. Allerdings hatte ich den Kosenamen im ersten Kapitel für ihn vorgesehen, daher tauschte ich ihn an dieser Stelle aus. In der bisherigen Fassung war die Beschreibung, wie Kevin zu seiner Schicht im Internetcafé aufbricht, ziemlich abgehackt formuliert. Die Neuausgabe beschreibt die Szene nicht nur etwas ausführlicher, sondern auch bildlicher und erwähnt, dass er zu Fuß dorthin geht und es das einzige Café seiner Art in Cortaville ist. Währenddessen druckte Lucas sein Manuskript ursprünglich aus, um es einem Verlag per Post zuzusenden. Da dies bei seinem zweihundertseitigen Roman aber viel Papier war, lasse ich ihn die Rohfassung nun als Anhang in seinem Mailpostfach hochladen.
Gegen Ende des gleichen Kapitels bekommt Lucas von seinem Partner ein Aquarium geschenkt. Ursprünglich erhielt er auch echte Fische dazu, die sie nach der Einrichtung direkt in das Becken gaben. Realistisch war diese Szene nicht, sondern vielmehr Tierquälerei, da ein Aquarium vor dem Einzug der Fische mindestens drei Wochen betrieben werden sollte. So lange konnte ich wegen der geringen Zeitspanne innerhalb meiner Geschichte jedoch nicht warten und weil sich Lucas kurz zuvor einen veganen Cappuccino zubereitet hatte, entschied ich mich dazu, die Szene zu überarbeiten und Kevin ihm Silikonfische schenken zu lassen. Damit vermeide ich nicht nur unnötiges Tierleid, sondern mache zugleich auch auf ihre hohe Empathie gegenüber Aquarientieren aufmerksam. Zuletzt fühlte sich diese Änderung für mich richtig an, weil auch ich seit meiner Pubertät keine echten Fische mehr halten würde. Durch die veränderte Szene fiel der Dialog über das pflanzliche Futter und die Laufzeit der Aquarienlampe weg. Ursprünglich ließ ich Lucas´ Laptop während der Einrichtung und schon davor, als er fernsah, die ganze Zeit an. Jetzt entschied ich mich dazu, dass er ihn nach dem Senden der Mail an den Verlag ausschaltet.
Weil die Beziehung der beiden bisher etwas kühl erschien, deute ich nun am Anfang des dritten Kapitels eine Liebesszene an. Durch die vorangegangenen Änderungen mit dem Aquarium musste ich den folgenden Abschnitt mit dem toten Zierfisch entfernen. Da ich in dieser Szene aber einen tierischen Tod benötigte, um auf das kommende Unheil aufmerksam zu machen, entschied ich mich dazu, eine weiße Taube gegen sein Fenster fliegen zu lassen, wovon er seinem Freund im Anschluss telefonisch berichtet. Damit bediene ich mich der Symbolsprache, da der Frieden in der Kleinstadt daraufhin nachhaltig zerstört werden wird. Als Lucas die Taube statt des Aquarienbewohners im Garten vergräbt, verwechselte ich ihn aus Versehen mit seinem Lebensgefährten. Diesen ärgerlichen Fehler behob ich schnell. Beim Kennenlernen der Nachbarn kurz danach verlängerte ich einige Dialoge und strich deren zweites Kind, weil bis auf den Epilog nur einer von beiden Söhnen in der Handlung aufgetreten war. Zugleich nannte ich den verbliebenen bisher namenlosen Jungen Gage. Anschließend ging Lucas in der bisherigen Fassung zur Post, um sein Manuskript einzuwerfen, durch die Änderungen geht er in den Supermarkt, wo er ein paar Lebensmittel für einen Gemüseauflauf besorgt. Am Anfang des vierten Kapitels erreicht Lucas die Antwort des Verlages nicht mehr per Post, sondern per Mail. Als er wenig später nach Hause kommt, hatte ich die Nachbarn fälschlicherweise Tower statt Towell genannt, was ich ebenfalls zügig korrigierte. Wie schon bei meinen menschlichen Hauptfiguren, passte ich ebenso deren Wohnsituation an, die jetzt nicht mehr im gleichen Haus Tür an Tür, sondern einige Meter entfernt in ihrem eigenen Haus leben.
In Kapitel fünf beginnt sich Lucas um seinen verschwundenen Partner zu sorgen. Bei der Erinnerung an seinen Albtraum war fälschlicherweise die Rede davon, dass dieser wenige Tage zurücklag. Wegen eines kleinen Zeitsprungs im vierten Kapitel änderte ich die Zeitangabe auf wenige Wochen. Kurioserweise fiel mir dieser Fehler erst beim letzten Korrekturdurchgang auf. Davor aß er bisher
Nudeln mit einer großen Portion Ketchup, wobei ich erwähnte, dass
das Essen zwar nicht das gesündeste, aber dafür ziemlich günstig
war. Schon beim Schreiben dieser Szene hatte ich einige
Probleme damit, weil sie irgendwie deprimierend war. Deshalb
entschied ich mich gut zehn Jahre später dazu, den Ketchup
wegzulassen und das Gericht stattdessen mit einem kleinen Salat
aufzuwerten. Den ursprünglich gekauften Ketchup lasse ich ihn allerdings dennoch nach seinem
Einkauf auspacken. Kopfzerbrechen bereitete mir auch die Szene, als
Lucas vergebens auf seinen Freund wartet und überlegt ihn
anzurufen. In der bisherigen Version tat er es tatsächlich nicht,
was in Zeiten von Smartphones und seinen immer weiter
steigenden Sorgen einfach unrealistisch war. Aus diesem Grund ließ ich Kevin vor dessen Angriff sein Mobiltelefon herausholen, welches von dem Höllenhund zerstört wird. So konnte ich
Lucas realistischer agieren und seinen Lebensgefährten anrufen lassen, der
jedoch natürlich nicht mehr abheben konnte. Dies passte auch zu
Lucas´ späterer Erwähnung, als er dem Sheriff am Telefon
mitteilt, dass dieser nicht an sein Smartphone geht. Am Ende des fünften Kapitels kommt er nach der Suche nach Kevin wieder zuhause an. Dort sieht er den unberührten und eigentlich für den Verschwundenen angerichteten Teller. Bisher nahm er ihn sich und sagte: "Egal, dann muss ich mir später nichts machen..." Diesen Satz fand ich bei der Korrektur nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch unpassend, schließlich begann er sich ernsthafte Sorgen zu machen. Daher änderte ich ihn um und lasse ihn das Gericht nun essen, damit er bei Kräften bleibt.
Weil ich die Schreie meiner Figuren grundsätzlich großschreibe, tat ich dies ebenfalls bei Lucas´ im sechsten Kapitel ertönenden Schreien in den Hörer. Im siebten beseitigte ich einen weiteren Logikfehler. Darin scrollte er durch sein Mobiltelefon, um sich die Fotos von Kevin und ihm anzusehen. Dumm nur, dass er es in der Szene zuvor allerdings vor Wut gegen die Wand geworfen und es damit scheinbar zerstört hatte. Zwischendurch hatte ich es bloß "Telefon" genannt, aber dass er abwechselnd von seinem Smartphone und von einem Festnetztelefon versuchte, seinen Freund zu erreichen, war unsinnig, deshalb bezeichnete ich es deutlicher als sein Mobiltelefon und ließ ihn die Bilder analog anschauen. Damit schlug ich einen Bogen zu einer Szene im ersten Kapitel, wo Kevin bereits einige lose Fotos auf dem Tisch sortiert hatte. Während der Höllenhund ihn überfällt und ich eine kurze Rückblende einstreue, wurde ich etwas deutlicher und nenne inzwischen den zuvor nicht erwähnten Ort, an dem er mit seinem Partner intim wurde.
Weitere Änderungen
In der Neuausgabe hole ich die Alterserwähnung meiner menschlichen Hauptcharaktere nach: Kevin ist hierin 31 und Lucas 29 Jahre alt. Ich hielt dies bei der Entstehung meines Manuskripts nicht für notwendig, merkte bei der Überarbeitung jedoch, das dies für bessere Beschreibungen sorgte. Insgesamt legte ich mehr Wert auf die Erwähnung der im Off aufgetretenen Streitigkeiten der beiden, womit ich die Bedeutung, die ihr Umzug nach Cortaville für sie und ihre Beziehung hat, hervorheben wollte. Zugleich konnte ich dadurch gegen Ende mehr Drama schaffen, schließlich hätte das Paar seine Probleme überwinden können - wenn ihnen der Höllenhund nicht zuvor gekommen wäre.
Darüber hinaus gestaltete ich dessen Angriffe brutaler und ließ ihn aggressiver auftreten, da seine Auftritte zu Beginn gruseln und im Verlauf der Handlung schocken sollen. Hierfür verwendete ich plastischere sowie drastischere Beschreibungen, ließ seine Opfer mehr leiden und machte die Situationen auswegloser. Als im Epilog die New Yorker Familie Staples in der Kleinstadt eintrifft, verlängerte ich ihre Szene und beschrieb die Neuankömmlinge deutlicher. Dadurch wirkt das Ende runder.
Überarbeitetes Cover
Der Wunsch nach einem überarbeiteten Cover kam erst wenige Wochen vor der Veröffentlichung der Neuausgabe in mir auf. Hauptsächlich wollte ich den Ausschnitt des "Höllenhundes" verbessern und ihn nicht mehr rot eingefärbt, sondern in natura zeigen - so wie er auch laut der inzwischen genutzten Charakterbeschreibung aussieht. Ich fertigte einen komplett neuen Ausschnitt an, beim Hineinzoomen in das alte Cover war mir zuvor nämlich ein unschöner weißer Rand aufgefallen. Diesen beseitigte ich vollständig und konnte auch weichere Übergänge zum Hintergrund schaffen. Mit einer Nachschärfung des Originalbildes meines Hundes gelang mir eine Qualitätssteigerung. Zuletzt färbte ich dessen Auge gemäß meiner Buchbeschreibung rot ein.
Meinen Autorennamen wollte ich - ähnlich meinen anderen Werken - nicht mehr so wuchtig anzeigen, weshalb ich ihn etwas verkleinerte. Als besonderen Effekt ließ ich ihn noch ein Stück von den Wolken verdecken. Um eine Brücke zum Epilog, in dem sich die Familie Staples auf dem Weg in die Kleinstadt befindet, zu schlagen, entschied ich mich für das neue Cover dazu, ein Ortsschild einzufügen. Wer genau hinsieht, erkennt darauf den Spruch Welcome to Cortaville. Aufgrund des Buchtitels nutzte ich auch hier die englische Übersetzung. Das neue Cover hat mich rund einen Tag Arbeitszeit gekostet, verfügt über besser ausgeschnittene Elemente, ist nun etwas schärfer und damit für moderne Sehgewohnheiten geeignet.
Fazit
Insgesamt korrigierte ich mein Manuskript fünfmal. Im Gegensatz zu den bisherigen Versionen meiner zuvor veröffentlichten Neuausgaben gab es in Helldog nur eine handvoll Rechtschreibfehler und kaum notwendige Formatierungsverbesserungen, was selbst mich überraschte. Dennoch war eine Überarbeitung sinnvoll, um einige Szenen dort, wo es nötig war, zu erweitern. Durch über 4.000 zusätzliche Wörter gelang es mir, die damals recht abgehackten Beschreibungen bildlicher zu gestalten und etliche sprachliche Verbesserungen durchzuführen. Aufgrund der Änderungen besteht meine Kurzgeschichte nicht mehr aus 11.000, sondern aus mehr als 15.000 Wörtern, was eine leichte Preissteigerung von ursprünglich 2,99€ auf 3,49€ vonnöten machte. Neben dem neuen Inhalt präsentiert sich das überarbeitete Cover teilweise deutlich schärfer als zuvor. Ich hoffe, dass Dir die neue Version gefällt und Dein Lesevergnügen sowie Deine Furcht vor dem Höllenhund noch steigern kann.
Die Neuausgabe von Helldog ist bereits in diversen Shops und nur für kurze Zeit für nur 2,49€ statt 3,49€ erhältlich!